pina-bausch_danzon960x397.jpg
0576_960x397.jpg
0491mcb-produktion-uliweis960x397.jpg
lichtburg1289_960x397.jpg
0153-passacalia960x397.jpg
0585-pina-blumen-borzik960X397.jpg
0386AydinHerwegh_960x397.jpg

Pina Bausch (1940-2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. Erstmals wurde ihr Schaffen in Form einer Ausstellung erfahrbar gemacht. Gemeinsam mit ihrer Kompanie entwickelte Pina Bausch die künstlerische Form des Tanztheaters, das den Tanz auf einzigartige Weise mit Schauspiel und künstlerischer Performance verbindet. Mit diesem Ansatz sprengte sie nicht nur die Konventionen des klassischen Balletts, sondern ließ auch den eher an formalen Prinzipien orientierten modernen Tanz hinter sich.

«Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern was sie bewegt.» Pina Bausch

Objekte, Installationen, Fotografien und Videos stammen aus den einzigartigen Beständen des Pina Bausch Archivs. Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der „Lichtburg“ – jenes legendären Proberaums in einem alten Wuppertaler Kino, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke gemeinsam mit ihren Tänzerinnen und Tänzern entwickelt hat. Fremden wird nur selten Zutritt zu diesem intimen Raum gewährt. Im Martin-Gropius-Bau wird er nun zum Raum der Begegnung mit Mitgliedern des Tanztheaters, die den Besuchern Bewegungsqualitäten und kleine Bewegungssequenzen vermitteln; Performances, Tanz-Workshops, öffentliche Proben, Gespräche, Filme und mehr lassen ihn zum lebendigen Erfahrungsraum werden.

In Kooperation mit der Pina Bausch Foundation, Wuppertal 

Zur Website der Bundeskunsthalle
Zur Website der Berliner Festspiele / Martin-Gropius-Bau

Pressestimmen

«Das Tanztheater wird förmlich unters Mikroskop gelegt. Und bewahrt seine Magie. Es ist nicht zu fassen.» FAZ, 11.03.2016, von Andreas Rossmann
«Eine fulminante Schau.» taz – Die Tageszeitung, 21.03.2016, von Hanna Schmeller
«Die Ausstellung entlässt einen tief berührt von viel ergreifender Schönheit und einer Ahnung dessen, was keiner Fragen bedarf.» Süddeutsche Zeitung, 21.03.2016, von Eva-Elisabeth Fischer
«Kann man das Tanztheater der legendären Choreographin Pina Bausch ins Museum bringen? Ja, man kann.» dpa, 03.03.2016, von Dorothea Hülsmeier
Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. Jochen Viehoff, Pina Bausch tanzt ein Solo in Danzón (Ausschnitt), Fotografie© Jochen Viehoff Jochen Viehoff, Pina Bausch tanzt ein Solo in Danzón (Ausschnitt), Fotografie © Jochen Viehoff
  2. Ulli Weiss, Probe in der Lichtburg, mit Rolf Borzik und Marion Cito Wuppertal, um 1978© Pina Bausch Foundation
  3. Ulli Weiss, Probe: Er nimmt sie an der Hand und führt sie in das Schloß, die anderen folgen, Bochum, 1978© Pina Bausch Foundation
  4. Die Lichtburg 2016 © Pina Bausch Foundation
  5. Fotograf unbekannt, Aufführung: Passacaglia and Fuge in C minor, Choreografie: Doris Humphrey (1938), Einstudierung: José Limón, Juilliard School, New York, 1960© Pina Bausch Foundation, Juilliard Archives
  6. Ulli Weiss, Bühnenprobe zu Nelken, Palais des Papes, Avignon, 1983 © Pina Bausch Foundation
  7. Zerrin Aydin-Herwegh, Aufführung des Pina Bausch-Stücks „Sacre” Fotografie© Zerrin Aydin-Herwegh

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
(und an allen Feiertagen, auch denen,
die auf einen Montag fallen)