slider-baa-001.jpg
slider-baa-008.jpg
slider-baa-011.jpg
slider-baa-006.jpg

Pina Bausch und das Tanztheater

Die Ausstellung

Ausgehend von ihrem 2007 im Rahmen der Kyoto-Preis-Verleihung gehaltenen Workshop-Vortrag, ermöglicht die Ausstellung Einblicke in die Arbeit von Pina Bausch. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Werk in Form der auf die Bühne gebrachten Stücke. In den Fokus gerückt werden vielmehr die Grundlagen ihrer Arbeit, ihre Vorgehensweise, die wesentlichen Aspekte und die Menschen, die sie auf diesem (Arbeits-)Weg begleitet haben. Objekte, Installationen, Fotografien und Videos stammen aus den einzigartigen Beständen des Pina Bausch Archivs.

Die Lichtburg

Lichtburg ist der Name des Probenraums, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke gemeinsam mit ihrem Ensemble entwickelt hat. Das ehemalige Kino in Wuppertal ist ein Ort der Arbeit, der Konfrontation und des Spiels. Ein geschützter Raum, der seine Türen bislang nur selten für Außenstehende geöffnet hat.

Ein originalgetreuer Nachbau der Lichtburg bildet das Herzstück der Ausstellung und lädt hier ein zu Bewegung und Begegnungen. Veranstaltungen wie Performances, Lecture Performances, offene Proben, Filme und Talks bieten den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten der Annäherung an das Werk von Pina Bausch.

Im Mittelpunkt der verschiedenen Formate steht die praktische Körperarbeit, der Tanz. Warm-ups und Workshops für Laien und Tanzinteressierte machen unterschiedliche Tanztechniken, choreografische Strategien und künstlerische Praktiken erfahrbar. Bei diesen fast täglich stattfindenden Angeboten kann jeder spontan und ohne Vorkenntnisse mitmachen. An den Warm-ups können bis zu 25 Besucher teilnehmen.

Warm-up zur Ausstellung

Den eigenen Körper spüren, erleben, wie aus kleinen Bewegungen Tanz entsteht: In 30-minütigen „Warm-ups“ haben die Ausstellungsbesucher die Möglichkeit, gemeinsam mit derzeitigen oder ehemaligen Ensemblemitgliedern des Tanztheater Wuppertal eigene Erfahrungen zu machen. Als körperliche Einführung zur Ausstellung bieten diese kurzen Formate erste Begegnungen mit Bewegungstechniken und choreografischen Formen an.

Workshops

Auch die Workshops bieten den Besuchern der Ausstellung die Möglichkeit, gemeinsam mit derzeitigen oder ehemaligen Ensemblemitgliedern des Tanztheater Wuppertal zu tanzen. In den mind. 90 minütigen Trainingseinheiten können die verschiedenen Unterrichtsinhalte der jeweiligen Workshop-Leitung – seien es Körperübungen, Bewegungstechniken oder choreografische Formen –  ausprobiert, geübt und vertieft werden.

Bewegte Führungen

Ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung regt dazu an, die auf Fotos und in Videos festgehaltenen Bewegungen zu betrachten und zu erfahren, welche Gründe Pina Bausch für das Tanzen hatte.  Welche der Formen wecken aber das eigene Interesse an Bewegung? Wie kann aus den gesammelten Figuren und Bewegungen wieder eine Choreografie, ein Tanz entstehen?

Das Angebot umfasst einen praktischen, bewegten Teil in der Lichtburg, der abgestimmt ist auf die angegebene Altersgruppe. Geschwisterkinder sind herzlich willkommen!

Performances

Während der Proben zu einem neuen Stück hat Pina Bausch ihren Tänzerinnen und Tänzern „Fragen“ gestellt. Aber wie haben die Tänzer Bauschs Fragen wahrgenommen? Was ist ihre Erinnerung? Und inwiefern beeinflussen Pina Bauschs Werk und ihre Arbeitsweise ihr gegenwärtiges künstlerisches Schaffen? Entstehen werden Performances und Interventionen über die gemeinsame Arbeit mit Pina Bausch.

Lecture Performances und Talks

Vorträge, Lecture Performances und Gespräche nähern sich auf künstlerische und theoretische Weise dem Werk von Pina Bausch und der Arbeit des Tanztheater Wuppertal, in einer offenen Form, die unterschiedliche Akteure und Blickweisen, Themenbereiche und Expertisen involviert: von Wegbegleitern, Tänzern, Kollegen und Wissenschaftlern. Was bleibt? Was bedeutet Weitergabe im Tanz? Und was verbindet uns mit dem Werk von Pina Bausch?

Filmprogramm

Nicht nur weil die Lichtburg ein ehemaliges Kino ist, sondern vor allem weil audiovisuelle Medien heute das wichtigste Mittel in der Dokumentation von Tanz sind, werden Filme von und über Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal gezeigt. Ein dokumentarischer Blick auf ihre Arbeitswelt – u.a. von Chantal Akerman, Klaus Wildenhahn, Lee Yanor und Pina Bausch.

DANCE! The NELKEN-Line

Was passiert, wenn man einen markanten Ausschnitt aus einer Choreografie von Pina Bausch mit anderen Menschen teilt? Was machen Pina Bausch-Fans, Profis, Laien, Schüler, Senioren, Tanzbegeisterte und Couchpotatoes aus einer weltbekannten Vorlage? Die Pina Bausch Foundation und ARTE Concert geben die berühmte Reihe "Frühling Sommer Herbst Winter" aus dem Stück "Nelken" von Pina Bausch in die Welt und fordern zum Nachtanzen auf.
Tanzen Sie mit – DANCE!

Literatur zur Ausstellung

Eintritt
10 €, ermäßigt 6,50 €
Eintritt frei bis 16 Jahre
Weitere Informationen zu den Eintrittspreisen

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag 10–19 Uhr
Dienstag geschlossen
An den Feiertagen geöffnet, 24. und 31. Dezember geschlossen
Die Kasse schließt um 18.30 Uhr

Anfahrt
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Verkehrsverbindungen
U-Bahn Linie 2 (Haltestelle: Potsdamer Platz)
S-Bahn Linien 1, 2, 25 (Haltestellen: Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof)
Busse: M29 (S Anhalter Bahnhof), M41 (Abgeordnetenhaus)

Lageplan

Ulli Weiss, Probe in der Lichtburg
Mit Rolf Borzik und Marion Cito
Wuppertal, um 1978
© Pina Bausch Foundation

Kurator(inn)en
Salomon Bausch, Miriam Leysner und Rein Wolfs

Leiter Unternehmenskommunikation/
Pressesprecher

Sven Bergmann

Logo: Martin-Gropius-Bau
Logo: Pina Foundation

In Kooperation mit der Pina Bausch Foundation, Wuppertal

Medienpartner

Gefördert durch

Laurent Philippe, Aufführung des Pina Bausch-Stücks „Vollmond˜, Wuppertal, Mai 2006, Fotografie © Laurent Philippe

Aufführung: Passacaglia and Fuge in C minor, Choreografie: Doris Humphrey (1938), Einstudierung: José Limón, Juilliard School, New York, 1960 © Pina Bausch Foundation, Juilliard Archives

Aufführung: Tablet, Choreografie: Paul Taylor, Die Kostüme von Pina Bausch und Dan Wagoner hat Ellsworth Kelly gestaltet. Spoleto, Italien, 1960 © Pina Bausch Foundation

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. Ausstellungsansichten der Ausstellung PINA BAUSCHFoto: Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Ausstellungsansichten der Ausstellung PINA BAUSCH, Foto: Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
  2. Ausstellungsansichten der Ausstellung PINA BAUSCH,Foto: Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Ausstellungsansichten der Ausstellung PINA BAUSCH, Foto: Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
  3. Ausstellungsansichten der Ausstellung PINA BAUSCHFoto: Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Ausstellungsansichten, Foto: Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
  4. Ausstellungsansichten der Ausstellung PINA BAUSCHFoto: Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Ausstellungsansichten der Ausstellung PINA BAUSCH, Foto: Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
(und an allen Feiertagen, auch denen,
die auf einen Montag fallen)